Aktivitäten

Die andere Kulturrevolution

Mittwoch, 11. September 2019, 19:30 Uhr
Braunschweig, Karlsstraße 35, Brunsviga (Kleiner Saal)

Die andere Kulturrevolution
1966–1969: Der Anfang vom Ende des chinesischen Sozialismus
Veranstaltung zum Buch von Wu Yiching

„Als Mao Zedong 1966 in China die Kulturrevolution lostrat, wollte er “großes Chaos unter dem Himmel” stiften. Dann erhob sich die radikalisierte Jugend gegen die Parteioffiziellen. Die Rebellion entglitt dem Zugriff der Regierung und erreichte ein Ausmaß, das der “Große Vorsitzende” nicht erwartet hatte.“

Link zur Vorstellung des Buches

Minna Faßhauer „Frieden, Freiheit, Brot!“ – Heute noch aktuell?

Donnerstag, 13. Juni 2019, 19:00 Uhr, Gewerkschaftshaus Braunschweig, Wilhelmstr. 5

Wir wollen uns in dieser Veranstaltung aus verschiedenen Perspektiven an Leben und Wirken Minna Faßhauers und den Kampf um die angemessene
Würdigung erinnern.
Aber auch überlegen, wie eine sinnvolle und vielfältige Erinnerungsarbeit in Braunschweig weiterzuführen ist.

Einladungsflyer

Vortrag/Diskussion mit Werner Ruf „Deutschlands Weg zur Weltmacht“

Wir laden ein:

Mittwoch, den 27. März 2019, 19 Uhr
Haus der Kulturen, 38106 Braunschweig, Am Nordbahnhof 1

Prof. Dr. Werner Ruf
Deutschlands Weg zur Weltmacht.
Was tun gegen Aufrüstung 
und einen neuen Kalten Krieg?

Nach den von Deutschland binnen eines Vierteljahrhunderts entfesselten zwei Weltkriegen sollte eine Ordnung geschaffen werden, die es diesem Land nie wieder ermöglichen würde, einen Krieg zu beginnen. …mehr

#Unteilbar, Aufstehen, aktiv werden für eine solidarische Gesellschaft

Gespräch und Diskussion mit
Jöran Klatt, Erstunterzeichner Sammlungsbewegung „Aufstehen“, Göttingen und
Victor Perli, MdB DIE LINKE, Vorsitzender Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen
Moderation: Ursula Weisser-Roelle

Montag, 12. November, 18.30 Uhr, Haus der Kulturen,
Am Nordbahnhof 1, Braunschweig

Nach Jahren des Sozialabbaus und Rechtsrucks in Deutschland zeigt sich eine neue Offensive der politischen Linken. Über 150.000 Menschen haben sich online unter dem Motto „Aufstehen“ zu einer linken Sammelbewegung zusammengeschlossen. Auch in Braunschweig trifft sich bereits ein Kreis von Interessierten zum gemeinsamen Austausch. #Unteilbar, Aufstehen, aktiv werden für eine solidarische Gesellschaft weiterlesen

12. Braunschweiger Gramsci-Tage 2018

Am 26. und 27.10.2018 finden die 12. Braunschweiger Gramsci-Tage statt.

Aktuell siehe Hauptseite!

Sie stehen dieses Jahr unter dem Titel:

Die kurzen Sommer der Gegenmacht – Historische Alternativen zum Kapitalismus und warum sie so schwer durchzusetzen sind 

Auch heute verteidigt ein neoliberaler Machtblock aus Finanz- und Exportkapital nur noch seine Privilegien. Gegen sie richten sich Gegenbewegungen: in der Gesellschaft gegen fortschreitende Liberalisierung, Privatisierung und Austeritätspolitik; in der Politik gegen etablierte Volksparteien; in den Betrieben gegen Wettbewerbspakte zwischen Kapital, Gewerkschaften und Betriebsräten. Als Gegenbewegungen fungieren jedoch nicht nur linke Oppositionsgruppen, sondern verstärkt auch rechtspopulistische, nationalistische oder neofaschistische Strömungen.

Im Unterschied zum Newtonschen Gesetz der Physik, nach dem „Kraft = Gegenkraft“, sieht sich gesellschaftliche oder betriebliche Gegenmacht immer mit bestehenden Mächten und Strukturen konfrontiert, die ihre Entfaltung limitieren. Oft werden die Ziele der Gegenbewegungen von den Herrschenden „verdaut“ und in „Integrationslogik“, d.h. ihre „antagonistische Logik“ (Lelio Basso) in eine Logik der herrschaftlichen Erneuerung der alten Ordnung verwandelt. Insofern sprechen wir von „kurzen Sommern“ der Gegenmacht.

Die 12. Braunschweiger Gramsci-Tage thematisieren Formen, Bedingungen und Widersprüche von Gegenmacht der subalternen Klassen: Welche Typen von Gegenbewegungen können unterschieden werden? Unter welche Bedingungen kann sich Empörung und Protest gegen eine bestehende Ordnung zu faktischer Gegenmacht entwickeln, die die Herrschenden zu Kompromissen zwingen kann? Mit welchen Mitteln gelingt es der alten Ordnung noch, die Durchsetzungsfähigkeit von Gegenbewegungen zu beschränken? Wie verändert sie sich selbst dadurch? 

Programm :
Wie gehabt kombinieren die Braunschweiger Gramsci-Tage Vorträge, Workshops und Diskussionen und ein Kulturprogramm. Prof. Dr. Klaus Dörre (Friedrich-Schiller-Universität Jena) hält den Hauptvortrag am Freitag. Das abendliche Kulturprogramm bestreiten Hans-W. Fechtel und Arndt Gutzeit mit Gedichten und Liedern von Erich Mühsam. Am Samstag folgen Diskussionen und Workshops zu gesellschaftlichen und betrieblichen Gegenbewegungen u.a. mit Richard Detje (VSA-Verlag, WissenTRANSFER, Hamburg).

Veranstalter:
Braunschweiger Initiative für eine andere Politik (BIAP) in Kooperation mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund, Region SüdOstNiedersachsen, der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Bezirksverband Braunschweig und der Rosa Luxemburg Stiftung Niedersachsen.

Zeit:
Freitag, den 26.10.2018, ab 17 Uhr:
Vortrag und Kulturbeitrag

Samstag, den 27.10.2018, 10 Uhr bis ca. 17 Uhr:
Vorträge, Workshops und Diskussionen

Ort:
Gewerkschaftshaus Braunschweig, Wilhelmstraße 5, 38100 Braunschweig

Kritik des Kapitalismus, Einführung zu zentralen Werken von Karl Marx

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen lädt herzlich ein:

Wochenendseminar

Kritik des Kapitalismus

Einführung zu zentralen Werken von Karl Marx

Die Marx’sche Kritik der politischen Ökonomie wurde zwar im 19. Jahrhundert veröffentlicht, bietet aber nach wie vor eine der profundesten Analysen des Kapitalismus. Da die kritische Untersuchung ökonomischer und politischer Zusammenhänge für gesellschaftliche Emanzipation unverzichtbar ist, wollen wir uns am Wochenende 09.-11.11.2018 in Braunschweig anhand der Lektüre von Textstellen aus den drei Bänden des Kapitals zentrale Begriffe bei Marx (Geld, Kapital, Mehrwert; Ausbeutung, Klassenkampf, konstantes und variables Kapital; Privateigentum, Klassen und sog. ursprüngliche Akkumulation) aneignen. Kritik des Kapitalismus, Einführung zu zentralen Werken von Karl Marx weiterlesen

„Gehört die Stadt noch den Bürgern?“

In Kooperation mit „Die Linke im Rat der Stadt Braunschweig“ und der „Rosa Luxemburg Stiftung Niedersachsen“:

„Willkommen in Norddeutschlands Privatisierungshauptstadt – Gehört die Stadt noch den Bürgern?“
Diskussionsveranstaltung mit Robert Kösling, Sebastian Wertmüller und Udo Sommerfeld.
Moderation Andreas Klepp

Mittwoch, 16.05.2018, Gewerkschaftshaus, Wilhelmstr. 5, Braunschweig

Flyer mit mehr Informationen

11. Braunschweiger Gramsci Tage 2017

Revolutionen gegen das Kapital – 
150 Jahre Marx‘ Kapital, 100 Jahre russische Oktoberrevolution

Die 11. Braunschweiger Gramsci Tage nehmen das 150jährige Erscheinen von Marx‘ Kapital und den 100. Jahrestag der russischen Revolution zum Anlass, die komplexen Beziehungen von revolutionärer Theorie und Praxis unter sich dynamisch wandelnden Bedingungen unter die Lupe zu nehmen. Sie wollen kritische Reflektionen über die Kritik der Politischen Ökonomie und zur Bedeutung der russischen Revolution zusammenbringen.
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„Wer vom Kapitalismus nicht reden will,  sollte auch von Fluchtursachen schweigen“

Vortrag und Diskussion mit Daniela Dahn

Samstag, 13.05.2017, 11:00 Uhr
Veranstaltungshaus Neue Schule (Gewerkschaftshaus),
Wilhelmstraße 5, Braunschweig


60 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht. Ein kleiner Prozentsatz davon macht sich auf den gefährlichen Weg nach Europa. Sie kommen aus Syrien, Eritrea, dem Irak, vom Balkan. Sie kommen aus verwüsteten Ländern, aus armen Ländern, und viele werden bleiben. Aber warum flüchten Menschen überhaupt? Wohin sollten sie zurück? In welchem Kontext findet die aktuelle Debatte statt? Und was verschweigen uns die Leitmedien? Diese und weitere Fragen diskutieren wir gemeinsam mit der renommierten Journalistin und Schriftstellerin Daniela Dahn, die meint, dass das Gegenwärtige längst unhaltbar sei und daher gelte: „Solidarisches Gemeinwesen oder Barbarei“.

Der Vortrag ist Bestandteil der Mitgliederversammlung der Rosa-Luxemburg-Stiftung  Niedersachsen e.V.


Vortrag und Diskussion sind öffentlich


Eintritt frei

Daniela Dahn, geboren 1949 in Berlin, studierte in Leipzig Journalistik und arbeitete danach als Fernsehjournalistin. Seit 1981 ist sie freie Autorin. Die Trägerin des Kurt-Tucholsky-Preises für literarische Publizistik beschäftigt sich als Mitautorin des Buches „Und das ist erst der Anfang – Deutschland und die Flüchtlinge“ mit Ursachen und Hintergründen des Flüchtlingsproblems.